50 JAHRE WKS TEIL X: ERZEUGNISENTWICKLUNGEN FÜR DIE FEUERWEHR

Im folgenden Beitrag soll an einem typischen Beispiel der Ablauf einer Auftragsforschung im WKS dargestellt werden.

In den Jahren 1982 – 1984 wurde im VEB Handwerkzeuge Steinbach-Hallenberg ein Kombinationshandwerkzeug für die Feuerwehr entwickelt. Das Werkzeug bestand aus einem Grundwerkzeug (Beil, Picke und Werkzeugschaft) und Zusatzwerkzeugen (Blechaufreisser, Brecheisen, Stichsäge und Mehrzweckschlüssel). Das gesamte Werkzeug war in einem tragbaren Lederfutteral gesichert und geschützt aufbewahrt und wog ca.2,6 kg. Es wurde erstmalig zur Leipziger Frühjahrsmesse 1984 ausgestellt (Bild).

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50 JAHRE WKS TEIL IX: AUSGEWÄHLTE ERGEBNISSE DER TECHNOLOGISCHEN FORSCHUNG IM STAMMBETRIEB UND IM FORSCHUNGSZENTRUM

Die staatlichen Planauflagen sahen für das WKS jährliche Steigerungsraten hinsichtlich der Erhöhung der industriellen Warenproduktion (IWP) und/oder Kosteneinsparungen (u.a. Material- und Arbeitsaufwand) vor. Diese waren neben der Entwicklung neuer Erzeugnisse im Wesentlichen über die Ergebnisse der technologischen Forschung zu realisieren. Außerdem bedingten neue und weiterentwickelte Erzeugnisse neue Herstellungsverfahren und umgekehrt. Jede technologische Neuerung führte auch zu einem neuen bzw. weiterentwickelten Erzeugnis.

Im Folgenden soll auf einige Verfahrensentwicklungen im Stammbetrieb, meist in enger Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum, eingegangen werden.

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50 JAHRE WKS: DER FACHVERBAND WERKZEUGINDUSTRIE e.V. (FWI) REMSCHEID UND DER VEB WKS

Bereits im Herbst 1989 kam es zu intensiven Kontakten zwischen westdeutschen Werkzeugfirmen und dem WKS sowie einzelnen Kombinatsbetrieben. Daraus resultierten Kooperationen und Wissenstransfer sowie Übernahmen ehemaliger Kombinatsbetriebe durch westdeutsche Unternehmer. Zur Betreuung besonders der Thüringer Werkzeughersteller richtete der Fachverband Werkzeugindustrie eine Außenstelle in Schmalkalden ein.

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50 Jahre WKS – Teil 1: Gründung und Entwicklung

In diesem Jahr (2020) jährt sich die Gründung des VEB Werkzeugkombinat Schmalkalden (WKS) zum 50. Mal. Das WKS war von 1969 bis 1990 das strukturbestimmende Unternehmen in der Region und der größte Arbeitgeber. Allein der Stammbetrieb Schmalkalden beschäftigte ca.4500 Arbeitnehmer. Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen vollbrachten die Arbeiter und Angestellten im Kombinat große Leistungen in der Erzeugnis- und Verfahrensentwicklung sowie in der Produktion.

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50 Jahre WKS – Teil 2: Die Kombinatsbetriebe

Im Jahre der Gründung hatte der VEB Werkzeugkombinat Schmalkalden 15 Kombinatsbetriebe. Diese Zahl erhöhte sich 1974/75 durch Zuordnung vieler kleiner VEB, die 1972 durch Verstaatlichung von Produktionsgenossenschaften des Handwerks und weiterer Privatbetriebe auf 26. Die meisten dieser kleinen VEB wurden 1976 dem Stammbetrieb und anderen Kombinatsbetrieben zugeordnet.

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50 Jahre WKS – Teil 3: Organisation und Grundlagen der Forschung

Mit der Gründung des VEB Werkzeugkombinat Schmalkalden (WKS) 1969 wurden auch die bisherigen Entwicklungskapazitäten der Kombinatsbetriebe zusammengefasst und neu geordnet. Bis dahin wurde die Forschung und Entwicklung im Wesentlichen in den Konstruktions- und technologischen Abteilungen mit realisiert.

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50 Jahre WKS – Teil 4: DAS FORSCHUNGSZENTRUM DER WERKZEUGINDUSTRIE (FZWI)

„In Auswertung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED“ -so der damalige offizielle Sprachgebrauch, wo nochmals die „entscheidende Rolle von Wissenschaft und Technik“ betont wurde, und auf der Grundlage der Konzeption zur prinzipiellen Verbesserung des gesamten Prozesses von Wissenschaft und Technik im VEB WKS vom 17.4.1977 kam es im WKS zur Bildung eines selbständigen Forschungszentrums, in das ein Teil der bereits vorhandenen Forschungs- und Entwicklungskapazität einging. Die Gründung des Forschungszentrums (FZWI) erfolgte mit Wirkung vom 1.1.1978 auf der Grundlage der Weisung g 5/78 vom 17.1.1978 mit zunächst ca.60 VBE (Vollbeschäftigteneinheiten).

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